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Es ist an der Zeit, Schluss zu machen mit den auf dieser Seite ge?u?erten Klagen. Ich habe keine Lust mehr, immer wieder mit den in gleiche Richtung zielenden Formulierungen meine pers?nlichen Missst?nde, Lebenskrisen und Probleme niederzuschreiben. Denn genau wie das Leben, geht es immer weiter. Es kann nicht ewig schlecht bleiben. Man selbst tendiert jedoch dazu, das negative herauszustrecihen und es zu erw?hnen, weil man vom Positiven ohnehin als generellen Zustand ausgeht, was meines Erachtens schon ein wenig egoistisch ist. Die Ebene der Selbstbemitleidung sollte man allerdings schon im Hinblick auf die Menschen, die es es noch ?bler getroffen hat, verlassen. Nur eine neutrale Sicht der Dinge erm?glicht das Erlangen von Erkenntnis und damit die geistige Weiterentwicklung. Liebe ist in erster Linie ein Geben und nicht ein Empfangen. Was ein Mensch f?r den anderen tun kann, beschr?nkt sich darauf, ihm frei von Sentimentalit?t die Alternativen aufzuzeigen. F?r einen produktiven Charakter ist Geben h?chster Ausdruck seines Charakters. Nicht der, der Reich ist hat viel, sondern der, welcher viel gibt. Ich m?chte nicht den Anschein erwecken, ich w?rde mich als produktiven Charakter noch als alwissend und reich an sch?pferischen F?higkeiten ansehen, doch gebe ich mir M?he, meinen Mitmenschen etwas zu geben, was sie erfreut. Und wenn dies nur einige nette Worte oder Zeilen sind (Die oftmals sogar falsch verstanden werden, weil man sie nicht erwartet oder sie als Ironie betrachtet), so sind dieser doch schon ein Zeichen des Gebens. Und es stimmt: Wenn man einen anderen Menschen gl?cklich macht, dann steigt auch das pers?nliche Wohlbefinden. Leider wird vieles viel zu selten erwiedert, aber das ist ja auch nicht der Sinn. Man kann ja nicht geben, nur um auch eine Gegenleistung zu erwarten. Irgendwann kommt alles zur?ck...

Ich bin seit Samstag von der Skifreizeit zur?ck: Viele Probleme haben sich mir gestellt, viele Dinge liefen ohne pers?nliche Schuld schlichtweg schief, doch insgesamt war es optimal. Es hat sich keiner verletzt, die Gruppe war homogen und alle hatten ihren Spass. Ind den wenigen Momenten , in welchen ein strenges Wort fallen musste, haben es die Betroffenen angenommen. Trotzdem w?rde ich einige Dinge anders machen, doch beim ersten Mal hat sicher jeder so seine Startschwierigkeiten....Bilder zu diesem Ereignis befinden sich im Fotoalbum.
11.1.06 19:20


???

Ich f?hl mich gar nicht gut,
meinen Output find ich schrecklich
oftmals fehlt mir der Mut,
denn die Frauen finden mich h?sslich.
24 Jahre alt und innerlich erkaltet,
im Kopf die Problematik und das Wissen, dass diese sich komplex gestaltet,
die Perspektivlosigkeit von Liebe wird mir klar aus der Perspektive meiner Triebe,
Dar?ber nachzudenken drangsaliert meine Seele wie Peitschenhiebe
mein Verhalten verh?lt sich widerspr?chlich und meine Worte oft ironisch
ein Ergebnis femininer Ignoranz, ich wei?, das interessiert sie sowieso nicht.
Ich sehe mich als Pilger, auf der Suche nach dem wahren Sinn,
aber der Pfad auf dem ich wandle treibt mich in den Wahnsinn.
Doch die Hoffnung verl?sst mich nicht,
vielleicht f?llt der Sinn nicht ins Gewicht,
weil man ihn nicht deuten kann, obwohl er so bedeutsam ist.
geht es dir gut, bist du zufrieden und hast keine offenen Fragen,
l?uft es schlecht, bist du down, hast den Kopf gef?llt mit Dingen, die dich plagen.
Mal bist du oben mal unten,
mal hast du traurige, mal freudige Stunden,
alles kommt und geht,
es ist ein bl?hen und vergehen.

15.1.06 20:31


Leer ums Herz

Du und ich, das ist mir wichtig:
Ich will dir mit diesen Zeilen erkl?ren,
aus jeder Sekunde mit dir zehren,
ich hoffe, dies ist dir ersichtlich.

Vieles was ich tue ist nicht richtig,
doch ich muss mich damit gegen mein Schicksal wehren.
Ich wei?, mein Verhalten kann einen Menschen nicht ehren,
auch eine Entschuldigung macht es nicht nichtig.

Dies ist was ich dir sagen w?rde,
doch du bist fort und ich allein,
zu Hoch der ?berwindung H?rde.

Darum schreibe ich in diese Zeilen keine Liebe hinein
und lebe weiter mit dieser B?rde:
Wo nichts ist, da kann nichts sein.


16.1.06 22:39


Mit dir

Mit dir

Es gibt so viel Schlechtes auf der Welt
Pessimismus pr?gt unser Leben
Das wenig Gute wirkt wie ein Segen
Deshalb will ich von dem erz?hlen, was mir gef?llt:

Sonnenaufgang wie Sonnenuntergang sehen-
Mit dir
Den ganzen Tag am See oder im Freibad liegen-
Mit dir
Abends Grillen und Feiern gehen-
Mit dir
Spontan einige Tage in den S?den fliegen-
Mit dir

Durch die ersten Schneeflocken laufen-
Mit dir
?bern Weihnachtsmarkt schlendern, Gl?hwein trinken und Geschenke kaufen-
Mit dir
Nach der Schneeballschlacht die Pisten hinunter rauschen-
Mit dir
Vorm Kamin philosophieren und danach aneinandergeschmiegt dem Knistern des Feuers lauschen-
Mit dir

Etwas Gutes tun, auch wenn man nie die ganze Welt ?ndert-
Mit dir
Das Boot durchs Leben lenken und nicht kentern-
Mit dir
Das Leben aus einer anderen Perspektive sehen-
Mit dir
Mit dir Leben f?r immer-
Mit dir
18.1.06 00:29


Isolation

Jetzt muss ich doch wieder klagen. Viel lieber w?rde ich ein sch?nes Gedicht schreiben, doch leider fehlt ein ad?quates Liebesobjekt, welches ich fokussieren kann und welches musenartig meine Kreativit?t anregt. Ich habe mich vorhein ein wenig mit dem "Sein" besch?ftigt. Die Philosophie versteht darunter, einfach formuliert, zu teilen, zu geben und zu opfern. Diese Begriffe sind zugegebenerma?en sehr weit gefasst und lassen einen gro?en Interpretationsspielraum zu. "Bin" ich nun oder doch eher nicht? Ich teile gern, vor allem meine Zeit mit anderen Menschen. Dies mache ich selbstverst?ndlich nicht nur der anderen Menschen willen. Wer ist schon gern allein? Ich gebe auch gern. Ich habe schon h?ufig nette Dinge geschrieben, Menschen ?berrascht, weil mir so etwas gef?llt. Leider komme ich selbst fast nie in einen solchen Genuss. Mir fallen nur meine Freunde ein, bei welchen das aber auf Gegenseitigkeit beruht. In diesem Moment wird mir klar, wie wenig man oftmals zu sch?tzen wei?, was man als allgegenwertig betrachtet, was es jedoch nicht ist. Wenigstens auf Freunde kann man sich verlassen. Da f?llt mir Heiligabend ein, da fallen mir viele Gespr?che ein. Es ist also l?ngst nicht alles schlecht. Doch Gl?ck ist meist das, wonach man sich sehnt und was man nicht hat, besser noch etwas was kommt und derart sch?n ist, dass man es sich voher gar nicht vorstellen konnte. Etwas, das den grauen Alltag zum leuchten bringt. Erzwingen kann man es nicht. Wenn der Normalzustand jedoch schlecht ist und einen positive Dinge gerade mal in eine durchschnittliche Laune versetzen, dann ist das Gl?ck fern. Vielleicht ist es aber aoch nur alles eine Sache der Betrachtung. Ich habe in den vergangegen Tagen zu drei M?dchen Kontakt gesucht und wurde jeweils mehr oder weniger br?sk abgewiesen, in einer gewissen weise blo? gestellt. Nein, das ist ?bertrieben. Ich wollte mich gern treffen und wurde ignoriert. Ignoriert zu werden, obwohl man sich sonst gut versteht kann ziemlich entt?uschend sein. Gerade weil man es nicht nachvollziehen kann. Wahrscheinlich wird mir ein sexuelles Begehren unterstellt, obwohl ich mich nur unterhalten m?chte. Ich m?chte das, was andere wollen, stehe also auch gern f?r mehr bereit, aber bitte mit etwas Niveau. Was schreibe ich da eigentlich. Ein bischen Z?rtlichkeit w?re optimal. Doch ich bin Isoliert. Das ist mein Stichwort: Da ich es selbst nicht besser h?tte in Worte fassen k?nnen, greife ich auf Erich Fromm und dessen Definition von "sein" zur?ck: "Sein" bedeutet eins sein mit dem anderen um die eigene Isolierung zu ?berwinden, im physischen wie im psychischen Sinn.

Ich habe einen Stapel Papier mit Gedankenfragmenten vor mir liegen. Teilweise befinden sich auf den Bl?ttern halbvollendete Gedichte. Jetzt fehlt nur noch die Energie, sie zu volleneden. Irgendwann lass ich alles raus. Heute jeoch nicht mehr.
22.1.06 23:08


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