Frankfurt

Nachdem ich das gestrige sch?ne Wetter im Freibad genossen hatte, habe ich mich auf dem Weg nach Frankfurt begeben, wo ich mich mit meiner Verflossenen in Kais und Lenas Wohnung getroffen haben. Kai und ich habe gekocht w?hrend die Damen sich unterhalten haben. Kurze Zeit habe ich gedacht, die Letzten f?nf Jahre w?ren einfach nicht dagewesen uns ich sei immer noch mit ihr zusammen. Ich kleiner, naiver Tr?umer. Wenigstens habe ich mir nichts anmerken lassen, bin den ganzen Abend cool geblieben und habe einen auf "best Friend" gemacht. Mehr ist es vielleicht auch nicht mehr. Trotzdem war es einfach ein sch?ner Abend, die Gespr?che waren super und wir hatte allesamt Spass. Gegen 12 Uhr sind wir dann im ODEON eingelaufen. Weil die T?rsteher sehr auf korrekte Kleidung achten und ich nicht riskieren wollte, nicht eintreten zu d?rfen, habe ich mir Lederschuhe und ein Hemd angezogen. Zwar bin ich ohne Probleme hereingekommen ( Andere hatten es da nicht so leicht: "Von den M?dschen h?tte isch gern mal den Ausweis), doch musste ich feststellen, dass ich ein wenig overdressed war. Jedenaflls habe ich mich nicht so wohl gef?hlt. Der Club ist aber echt mal der Hammer. Da ist das Ambiente wirklich super, leider auch die Preise. Jeder Coctail kostet 8 Euro. Unerh?rt ;-) Der Eintritt kostet jedoch nur 5 Euro und es gibt ein Buffet, welches den Namen auch mal verdient hat. Das Publikum war auch super, jedenfalls habe ich keine Assis gesehen. Doch einige Affektierte Gestalten waren anwesend, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, den anderen G?sten zu zeigen, wie piekfein sie doch sind, wie viel besser als alle anderen. Wir hatten wenigstens etwas zu lachen. Und: Uns hat man wenigstens fotografiert ;-) Um 4 Uhr sind wir mit einem Taxi nach Hause gefahren. Fazit: Der Abend hat sich gelohnt.
2.9.05 14:56


Falsch verstanden

Warum scheitert meine Kommmunikation mit Mitmenschen so oft, warum werde ich so oft falsch verstanden? Ausser von meinen langj?hrigen Freunden werden meine ?u?erungen oft als ironisch aufgefasst, auch wenn sie nicht im geringsten so gemeint sind. Vielleicht liegt das ja an meinem ?u?eren Erscheinungsbild oder meinem Auftreten, welche es meine Mitmenschen dazu bringen, mich in eine Schublade einzuordnen, in der Arroganz, Egoismus, Oberfl?chlichkeit und Proletentum zu finden sind. Manchmal zweifle ich an mir selbst und denke, ich sei wirklich so. Will ich es nicht wahrhaben? Vielleicht verk?rpere ich diese ganzen Charakterattribute, wenn ich zu viel Alkohol konsumiert habe. Meine Sprachbegabung nimmt tats?chlich ziemlich fr?h ab und ich kann auch nicht behaupten, dass ich viel vertrage. Frauen, die ich nicht kenne, spreche ich n?chtern extrem ungern und fast nie, betrunken jedoch des ?fteren an. Da in dieser Feststelung k?nnte die L?sung liegen. Beide Zust?nde aus dem Blick einer anderen Person betrachtet, f?llt es leicht mich in o.g. Schublade zu stecken. Denn kein Mensch kommt jemals darauf, dass ich fremden Menschen oder neuen Bekanntschaften gegen?ber eher introvertrert bin (Trunkenheit kehrt diesen Zustand um, jedenfalls ziemlich), guten Bekannten gegen?ber jedoch extrovertiert. Mann muss mich zwangsl?ufig falsch verstehen.

Des Sommers letzter Tag bricht an;
und ich sitze hier, vegetiere vor mich hin;
tue dies, tue das, weil ich nicht anders kann;
gr?ble, warum ich so einsam bin.

Es bringt nichts zu warten, bis das Gl?ck einem in den Scho? f?llt;
mach andere gl?cklich und denk nicht nur an dich selbst;
irgendwann kommt es zu dir wie bestellt;
und es wird ein goldener Herbst.

7.9.05 00:24


Tristesse des Alltags

"Leider ist das Leben keine Cassette im Tapedeck-
Stop dr?cken und zur?ckspulen- geht net"

Meine guten Vors?tze f?r diese Woche, was das Lernen betrifft (T?glich drei bis 4 Stunden), musste ich leider an den ber?hmten Nagel h?ngen. Nicht, dass ich mit anderen Dingen besch?ftigt gewesen w?re- ich hatte einfach keine Lust, mehr zu tun. Auch mein Gewissen, auf dessen Alarm ich mich f?r gew?hnlich verlassen kann, mich zu Flei? und Strebsamkeit zu treiben, resigniert- ich resigniere. Wenigstens habe ich das Pensum erreicht, was ich an einem Tag erreichen wollte. Nachts bin gerne lange wach und morgens schlafe ich gerne aus. Akut habe ich nichts zu tun, keine Hausarbeit, kein Praktikum, nichts...Vielleicht ist es dieser Zustand, der mich dar?ber gr?beln l?sst, ob ein Studium f?r einen Menschen, wie mich das richtige ist. Ich brauche mehr Stress ( Aber sicher nicht den Stress zu Hause), eine Straffe Gliederung meiner Aufgaben. Anderen gegen?ber bin ich zuverl?ssig- mir selbst bleibe ich das schuldig.

Fragen: Was bringt es mir, wenn ich die Welt nicht sehe, wie sie ist ? Auch Zeiten der Unzufriedenheit muss man erlebt haben- genau wie Zeiten, in denen alles schief geht, in denen man sich allein f?hlt, in denen der beste Freund einem b?se gesinnt vorkommt. Zur Zeit kotzt mich jede Minute, in der ich alleine abh?nge an. Deshalb ist lernen tempor?r nicht praktikabel. Alles ist okay, wenn ich unter Menschen bin, mich mit Freunden treffe, wenn ich telefoniere, im ICQ schreibe - da f?hlt man sich geborgen. Vielleicht ist es die Langeweile. Ich glaube, eine Gro?stadtkur w?rde mir mal ganz gut tun. Vielleicht ist es auch diese vermiefte Kleinstadt, die mich auffrisst. Schon schei?e, hier gebunden zu sein. Arroganterweise muss an dieser Stelle anmerken, dass ich etwas besseres verdient habe. Ich bin eher der urbane Typ....

Mir f?llt gerade ein, dass ich vor geraumer Zeit angedacht hatte, diesen blog politischer zu gestalten. Dies w?re eine tolle Idee, wenn der Besucheransturm nicht gerade gen 0 tendieren w?rde. Also keine Meinungen zu aktuellen Themen, die Deutschland bewegen. Daf?r aber eine Jubelschrei, ausgel?st durch die aktuellen demoskopischen Erhebungen.
Angela Merkel verliert an Fahrwasser und wir k?nnen hoffen, dass das worst-case Szenario einer christlich-liberalen Regierung verhindert wird. Und f?r alle, die noch nicht wissen was sie w?hlen:
Wahl-o-mat
8.9.05 23:59


Babe ich brauche dich, wie der Mond die Sonne braucht um zu leuchten,
die meisten Leute wissen nicht mal mehr was Liebe bedeutet.
Es ist dieses Gef?hl der Freude das mich begleitet mit dir an meiner Seite
und diese Einsamkeit unter der ich leide wenn ich dich nicht erreiche
es muss Liebe sein, weil ich gl?cklich bin, wenn ich dich gl?cklich sehe
und du mir das Gef?hl geben kannst, dass ich mein Weg richtig gehe,
ich hab zwar keine Familienpl?ne und spekuliere nicht auf Ehe,
aber ich brauch deine N?he, wie ich Sauerstoff brauche zum Leben.

Fr.: Okay, interessante Party in der Hazienda . Lieder war ich bischen betrunken :-( . Ausserdem waren wir zu sp?t dort.

Leider habe ich kein Foto von mir gefunden, daf?r allerdinges ein Foto von zwei Diggern
Sa.: Groovehouse. Fast keine Alkohol konsumiert, aber zu viel geraucht. War durchschnittlich, tendenziell eher schlecht, haupts?chlich wegen des mindebemittelten Publikums.

So.: Relativ erfolgreich Fu?ball gespielt, leider nur einen Punkt geholt.
11.9.05 21:14


Solala

R?ckblick: Letzte Woche war ich drei Tage mit einer Freundin in Leipzig, um ihr eine WG zu suchen. Obwohl es phasenwiese stressig war, war es allein dadurch, dass man etwas anderes zu Gesicht bekommen hat und wir viel Spass hatten schon lohnenswert. Ausserdem hatte der ganze Trip einen Hauch von Abenteuer:Sleepy Lion

Das Wochende war wenig spektakul?r, was hei?en soll, dass wieder mal nichts interessantes geschehen ist, ausser das ?bliche. Am Freitag waren wir im Schloss und am Samstag war ich zun?chst auf einer Hochzeit, genauer einer Russenhochzeit. Andere Kulturen, andere Sitten...Abends habe ich dann den 20. Geburtstag des besten Bistros weit und breit gefeiert. Es war enorm viel los.

Gestern war Wahltag und diese ist so ausgegangen, wie ich es prognostiziert hatte, jedenfalls was die Mehrheitsverh?ltnisse betrifft. Nur mit dem gutem Abschneiden der FDP habe ich nicht gerechnet. Wennn es nach mir ginge, k?nnte diese Partei auch aus dem Bundestag herausfliegen. Man wir sehen, welche Form von Regierungskonstellation sich in den n?chsten Wochen herauskristallisiert. Wobei ich lediglich schlimme und nicht ganz so schlimme Konstellationen sehe.

Heute habe mehrere Stunden gelernt, was mich mit Stolz erf?llt. Aber seit 16 Uhr geht nichts mehr. Ich sitze wieder mal vorm PC, h?re Musik, denke zu viel nach und f?hle mich erb?rmlich. Ich bin unzufrieden mit meinem Leben. Ich habe das Gef?hl, dass ich zu viel verpasse und doch zu wenig erreicht habe. Und ich denke dar?ber nach, was w?re wenn...vielleicht habe ich in letzter Zeit zu viel gelesen. Die moderne Literatur erz?hlt gr??tenteil Geschichten, die gepr?gt sind von Reichtum, Interessantem, Urbanit?t. Schaupl?tze sind Metropolen und wenn es noch so schrecklich l?uft, gehen fast alle positiv f?r die Protgonisten aus. Und da liegt es doch nahe zu fragen ob, oder besser daran zu zweifeln, dass das eigene Leben auch positiv ausgeht. Die Schnittmengen zwischen literarischer Fiktion und einem Leben, das scheinbar am Rande der Zivilisation abl?uft sind nicht gerade gro?. Wo ist meine finanzielle Absicherung, wo ist das Ferienhaus meiner Eltern( Wo sind die ?berhaupt) auf Ibiza, wo ist famili?re Unterst?tzung, die Sorglosigkeit und wo ist die Szene, der Lifestyle, die Abenteuer...? Wo ist all das, was man hier nicht erlebt, was einem seinen Horizont erweitert?Okay, ganzheitlich betrachtet, geht es mir sicher gut. Ich wohne nicht direkt in einem abgelegenen und zerfallenen Dorf im Osten, habe auch einen guten Schulabschluss, habe gute Jungs, habe Geld f?r Essen, bin gesund, kann mir einigerma?en coole Kleidung kaufen...Aber leider bin ich hier gebunden, in einer denkbar schlechten famili?ren Situation. Die Verantwortung f?r andere, das nervenaufreibende Verhalten meiner Mutter, all das zieht mich runter, besch?ftigt mich zu sehr. Von Frauen will ich gar nicht anfangen, es gibt keine mehr. Jeder kennt jeden, jeder kennt mich und es ist unm?glich, irgendwen anonym und ohne Vorurteile kennenzulernen. Von einer Traumfrau sollte ich gar nicht erst anfangen zu tr?umen. Aber ich kann es nicht lassen.
19.9.05 18:19


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